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Dt. Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V.│Männergesundheit │Preisverleihung – Aktive Männergesundheitspraxis 2018

Der Urologe als Vertrauter des Mannes


Usingen, den 09.10.2018. Männer leben noch immer etwa fünf Jahre kürzer als Frauen. Ein Grund ist die fehlende Vorsorge-Bereitschaft auf Seiten des vermeintlich starken Geschlechts.

„Männer werden seit frühester Kindheit zum „Starksein“ erzogen, da kommt ein Besuch beim Urologen ziemlich uncool rüber. Der Urologe wird vom männlichen Geschlecht als Feuerwehrmann gesehen, den man ja auch nur ruft, wenn das Haus bereits brennt. Dabei möchten wir vermitteln, dass der Urologe „der Männerarzt“ ist, der Freund und Berater des Mannes – nicht nur in allen Gesundheitsfragen, sondern auch, wenn es um Sexualität und psychische Stabilität geht“, sagte der Urologe Dr. med. Matthias Bauermeister aus Pinneberg anlässlich seiner Preisverleihung für die „Aktive Männergesundheitspraxis“.

Dr. Bauermeister überzeugte die Jury mit seinem außerordentlichen Engagement im Bereich Männergesundheit. So ist er erfolgreicher Mitinitiator eines überregionalen Gesundheitstages in und um Pinneberg mit großem Medien-Echo und sogar Fernsehpräsenz. Als 1. Vorsitzender des Netzwerkes Urologie Schleswig-Holstein (NUSS) vertritt er aktiv und mit Begeisterung die Urologie als Medizin für den Mann. In seiner Praxis hält er sehr gut aufbereitete Materialien zu Vorsorge, Beratung und Untersuchung bereit und entwickelte kreative Give-aways, um seine Patienten noch fester an seine Praxis zu binden.

„Vorsorge lebt von der Regelmäßigkeit und dem daraus resultierenden Vertrauen zwischen Arzt und Patient“, fasste Prof. Dr. med. Frank Sommer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V., das überaus erfolgreiche Wirken des Preisträgers im Bereich Männergesundheit zusammen.

Die feierliche Preisübergabe fand am 28.09.2018 anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) in Dresden statt. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Frank Sommer überreichten PD Dr. med. Tobias Jäger, Vorstandsmitglied der DGMG, sowie Frau Steffi Liebig der Firma APOGEPHA Arzneimittel GmbH Dresden den Pokal, eine Urkunde sowie einen Blumenstrauß.

Der DGMG-Preis „Aktive Männergesundheit“ versteht sich als eine Auszeichnung für eine besonders aktive und kreative Männergesundheitspraxis, und wird alljährlich durch die DGMG, mit Unterstützung von der APOGEPHA Arzneimittel GmbH Dresden sowie UroForum, verliehen.

Aktive Männergesundheit

v.l.n.r.: Dr. med. Matthias Bauermeister (Preisträger), Steffi Liebig (Bereichsleiterin Gesundheitspolitik und Kommunikation - APOGEPHA Arzneimittel GmbH), PD Dr. med. Tobias Jäger (Vorstandsmitglied - Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V.)



Quelle: Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. | Am Dornbusch 19 | 61250 Usingen | Pressekontakt: Tanja Meyer | T: 0 60 81 - 46 99 79 4 | E-Mail: news@mann-und-gesundheit.com

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Männergesundheit

Präzise Diagnostik durch Fusionsbiopsie

Urologie der Regio Kliniken wendet Hightech-Verfahren an

Elmshorn, 5. Dezember 2017. Bei der Diagnose von Prostatakrebs können die Urologen der Regio Kliniken in Elmshorn jetzt auf die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie zurückgreifen. Dank der modernen Methode können Tumore in der Prostata noch präziser bestimmt werden.

Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Wird der Tumor frühzeitig erkannt, ist er gut behandelbar. Allerdings stellt die Diagnose die Mediziner vor besondere Herausforderungen. Denn nicht immer sind die Befunde eindeutig. Eine MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie der Prostata kann in Zweifelsfällen aber genauen Aufschluss bringen.

Für das Verfahren wird zuvor in einem Magnetresonanztomografen (MRT) eine Aufnahme der Prostata gemacht. Die Aufnahme wird dann in einem Computer mit dem Ultraschalbild, das während der Probenentnahme entsteht, verschmolzen – fusioniert.

„Auf dem MRT-Bild wird krankhaftes Gewebe deutlich besser dargestellt als auf dem Ultraschall. Als behandelnde Ärzte können wir daher mögliche Tumorzellen bei der Biopsie besser erkennen und noch präzisier Proben entnehmen“, erklärt Dr. Ousman Doh, Chefarzt der Klinik für Urologie am Regio Klinikum Elmshorn.

Da die Gewebeentnahme über den Damm erfolgt und belastend ist, wird die Biopsie unter Vollnarkose durchgeführt. Die Patienten müssen danach noch eine Nacht zur Überwachung in der Klinik bleiben.

Die Patienten werden in der Regel von niedergelassenen Urologen wie denen des Netzwerks Urologie Schleswig-Holstein Süd (NUSS) zur weiteren Abklärung an die Klinik überwiesen. Deren Vorsitzender, Dr. Matthias Bauermeister, begrüßt die Investition der Klinik in die rund 145.000 Euro teure Diagnosetechnik.

„Die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie kommt für etwa 10 bis 15 Prozent aller Patienten in Frage, bei denen wir den Verdacht auf einen Prostatakrebs haben“, schätzt Dr. Matthias Bauermeister und ergänzt: „Bei diesen Patienten messen wir zwar über einen längeren Zeitraum erhöhte Tumormarker, den so genannten PSA-Wert. Die Gewebeproben sind aber meist negativ. Dank der modernen Untersuchungsmethode am Regio Klinikum Elmshorn können wir auch bei diesen Patienten eine gesicherte Diagnose stellen.“

Der Sprecher des Urologen-Netzwerks NUSS, Dr. Matthias Bauermeister, und der Chefarzt für Urologie am Regio Klinikum Elmshorn, Dr. Ousman Doh, stellen die Geräte für die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie vor.



Quelle: Regio Kliniken GmbH| Sebastian Kimstädt | Pressesprecher & Leiter Unternehmenskommunikation | T. (04121) 798-9875| H. (0162) 2410570 E-Mail: presse-regiokliniken@sana.de| www.regiokliniken.de